FORT SOUVILLE

 

PANZERTURM

 

Bild Infotafel
Bild Infotafel
Plan des Panzerturms
Plan des Panzerturms

Der Panzerturm liegt außerhalb in etwa 150m Entfernung zum Fort. Bewaffnet war der Turm mit zwei 15,5cm Kanonen, die jedoch schon im März 1916 durch eine Explosion außer Gefecht gesetzt worden waren.

Obwohl das Fort nicht wie Douaumont oder Vaux vor der Schlacht modernisiert wurde, überstand es den heftigen Beschuss und bot den dort untergebrachten Truppen einen relativ guten Schutz.

Reste des zementierten Drahtverhaus
Reste des zementierten Drahtverhaus

Das Fort liegt auf der Höhe 388 (identisch mit der Höhe Douaumont) und wurde 1875 – 1879 aus Kalkbruchstein gebaut. Der gesamte Komplex ist mit einem Drahtverhau umgeben, der sich 1889 auf einer Breite von 30 Metern erstreckt.

Ab dem Jahr 1888 erhält es eine Verstärkung von 2,5 m Beton am Pulvermagazin mit einer 1 m dicken Sandschicht dazwischen. Die inneren Verbindungsgänge werden mit Mauerwerk ausgekleidet und es werden 6 Unterstände (18 m x 5 m) errichtet, die von einer 8 m dicken kompakten Schicht aus Felsblöcken und Mergel, gemischt mit Schotter, geschützt werden.

 

 

Karte der Anlage
Karte der Anlage

Das Fort besitzt eine Frontabschnitts – Telefonzentrale, zwei unterirdische, unter Blei verlegte Verbindungsleitungen zum Fort Douaumont und zum Werk Thiaumont, außerdem Freileitungsnetze zur Zitadelle und zu anderen Forts.

Der Zugang erfolgt in Friedenszeiten über eine Schotterstraße, die „Souville-Straße“, die noch heute existiert. Sie führt zur Zugbrücke des Kriegseingangs. Dieser besteht aus einem Gewölbeunterstand mit Platz für 300 sitzende Männer.

Vom Besichtigungsrundweg erkennt man heute noch die Verbindungsgräben, die einen gewundenen Verlauf haben, um einen Längsbeschuss zu vermeiden.

gewundener Verbindungsgraben
gewundener Verbindungsgraben

Ein Netz von Verbindungsgräben (noch heute zu finden) dient der Ablösung der Frontsoldaten, dem Abtransport der Verletzten, der Versorgung mit Lebensmitteln, Munition und Material. Dieses Netz beginnt an der Marceau – Kaserne (einem der Eingänge zum Schlachtfeld) und führt einerseits zum Fort Souville, andererseits zum Dorf Fleury, dann geht es weiter zum Vauxteich und zum Dorf Vaux, nach Vaux Regnier, zum Fuminwald und zum Fort Vaux.

Da es keine unterirdischen Gänge gibt, sorgt es schließlich auch für die internen Verbindungswege innerhalb der Festungsanlage, zwischen dem Fort, dem 15,5cm Geschützturm und der Festungs-batterie.


Luftaufnahme Fort Souville 1916
Luftaufnahme Fort Souville 1916

Im Mai und Juni 1916 werden durch den Beschuss mit 38cm – und 42cm – Granaten die gesamten Räume aus Bruchsteinmauerwerk, die Kaponnieren und der Stacheldrahtverhau zerstört, ebenso die fünf 9cm – Geschütze auf Lafetten und die beiden 1,5cm – Granatwerfer. Die Verteidiger und die Beobachter müssen nun in den Granattrichtern in Stellung gehen und sind somit komplett ungeschützt.

Nach der Schlacht werden umfangreiche Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Unter anderem wird ein 140m langer Tunnel angelegt, der den inzwischen reparierten Geschützturm mit dem Fort verbindet. 

 

Pamart - Kasematte
Pamart - Kasematte

Im Jahr 1917 werden die drei Pamart – Kasematten in den Hängen des Forts zu dessen Nahverteidigung installiert. Jeder dieser Bunker ist mit zwei Mgs auf Lafette ausgestattet

Quelle Infotafel

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Aktualisiert:

Literaturtipps:

Das Magazin beinhaltet einen Artikel von Marcus Massing und Stephan Klink über die Panikforts von Verdun



Das große Verdun-Handbuch 

von Stephan Klink


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Ein ganz persönlicherer Tipp:

Seit dem 15.09.13 erhältlich: Sommer in Fleury -  

Ein Roman von

Andreas Gaubatz 

Jan Erhartitsch

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"In dem Buch werden die 2013 entdeckten Aufzeichnungen des Autors veröffentlicht, der 1916 vor Verdun in Kriegsgefangenschaft geriet 

Seine detaillierten Einblicke in das Schicksal vieler hunderttausender Kriegsgefangener wurden von S. Janke mit 25 Abbildungen, Karten und Erläuterungen kenntnisreich ergänzt."

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Sehr empfehlenswert:

Das neue Buch von Wim Degrande

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