CAMP MARGUERRE

 

 

Das Lager ist benannt nach seinem Kommandanten Hauptmann Marguerre, einem Berliner Ingenieur. Zu Kriegsbeginn wurde er Leiter einer Spezialeinheit der 5. Armee geführt von Kronprinz Wilhelm.

Er hatte die Aufgabe, in diesem Lager ein Beton zu entwickeln, der es zuließ im Unterstand – Bau genutzt zu werden, was heißt, dass er ohne Fundament direkt auf Sand oder Erdreich verbaut werden konnte.

 

Infotafel
Infotafel

Um die Produktions-stätten herum wurden Rohstoffe gelagert. Zwei Reservoirs speicherten Wasser, der zur Betonproduktion notwendige Sand und Kies wurden per Eisenbahn heran-gebracht, die zugleich auch zum Abtransport des fertigen Betons benutzt wurde.

 

Verdun Verdunbilder Camp Marguerre
Plan des Lagers

Bis Februar 1916 ist Verdun einer der ruhigsten Frontabschnitte. Für die stationierten Truppen hat man eine doppelte Verwendung: 1. Arbeit für die Kriegswirtschaft 2. Die Besetzung des Geländes und die Bildung einer zweiten Reserve.

Die Eisenbahnlinie, die durch das Lager verläuft, versorgt ein Sägewerk. Hier wird Holz aus dem Wald zu Brettern für die Produktion von Wohnbaracken und Munitionskisten und zu Bohlen für die Sappen verarbeitet.

Außerdem versorgt sie ein Waschhaus, mehrere Munitionsdepots, weitere Lagerplätze und zwei 420mm – Kanonen (Dicke Berthas), die von ihrem Standort aus die Forts Vaux und Douaumont sowie Stellungen in Hardaumont und Bezonvaux erreichen.

Die Siedlung wurde erst im November 1918 von den Deutschen Truppen aufgegeben. Alle Anlagen waren intakt als die Amerikaner das Gelände übernahmen. Die Anwohner aus der Umgebung, die zum Teil aus deutscher Gefangenschaft zurück kehrten, nutzten das Material und die Einrichtung, um ihre Wohnhäuser, die bei Kriegsbeginn zerstört wurden, wieder aufzubauen.

Aktualisiert:

Literaturtipps:

Das Magazin beinhaltet einen Artikel von Marcus Massing und Stephan Klink über die Panikforts von Verdun



Das große Verdun-Handbuch 

von Stephan Klink


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Ein ganz persönlicherer Tipp:

Seit dem 15.09.13 erhältlich: Sommer in Fleury -  

Ein Roman von

Andreas Gaubatz 

Jan Erhartitsch

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Ein sehr empfehlenswertes Buch meiner guten Bekannten Susanne Dittrich

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"In dem Buch werden die 2013 entdeckten Aufzeichnungen des Autors veröffentlicht, der 1916 vor Verdun in Kriegsgefangenschaft geriet 

Seine detaillierten Einblicke in das Schicksal vieler hunderttausender Kriegsgefangener wurden von S. Janke mit 25 Abbildungen, Karten und Erläuterungen kenntnisreich ergänzt."

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Sehr empfehlenswert:

Das neue Buch von Wim Degrande

Hier erhältlich: 

Argonne 1418.be

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