THIAUMONT

 

Reste des Zwischenwerks
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Archiv Joachim Kuhls - siehe Linktipps
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Panorama - Das Ouvrage und die Kraterlandschaft
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"Die Befestigungsanlage Thiaumont lag auf halben Wege zwischen der Verteidigungsanlage Douaumont und dem Maastal und nahm aufgrund der geographischen Gegebenheiten eine strategische Schlüsselstellung ein. Es handelte sich um ein eher bescheidenes Festungswerk, das aber über modernste technische Ausstattung verfügte. Mit ihren betonierten Schutzbunkern und gepanzerten Geschützen hätte sie theoretisch jeglichem Beschuss trotzen müssen. Doch heute sind von dieser zum Massengrab gewordenen Anlage nur noch einige Trümmer übrig, aus denen rostige Stahlstäbe ragen. Die zerwühlte, mit Kratern durchsetzte Landschaft zeugt von der ungeheuerlichen Gewalt des Artilleriefeuers, das schon damals Männer und Schutzbunker wie in einem einzigen großen Schlag vernichten konnte.

Die im Herbst 1915 abgerüstete Anlage Thiaumont wurde ab dem 26. Februar 1916 gezielt und intensiv beschossen und konnte daher nicht wieder aufgerüstet werden. Am 20. März wurde die stark reduzierte Garnison aus der Festung ausquartiert, und die Anlage sollte daraufhin nur noch als Schutzbunker für die in diesem Gebiet operierenden Truppeneinheiten dienen. Vom 23. Juni bis zum 21. Oktober wurde die Anlage wiederholt in Direktangriffen erobert und zurückerobert, oft sogar innerhalb des selben Tages.

Das Gebeinhaus vom Ouvrage Thiaumont aus gesehen
Das Gebeinhaus vom Ouvrage Thiaumont aus gesehen

Heute kann nur noch der Plan der ursprünglichen Anlage mit ihrem ehemaligen Standort verglichen werden. Die rings um die Anlage gezogenen Gräben, sowie der Eingang sind vollständig zugeschüttet. Vom Beobachtungshäuschen (das aus einer dicken Stahlkuppel auf einem Betonsockel bestand) und dem kleinen aus Bruchstein gemauerten Unterstand sind nur noch Bruchteile übrig.

Karte vom 24. - 25.7.1916
Karte vom 24. - 25.7.1916
Anfang Juni - Bayer. Infanteristen vor dem Werk Thiaumont
Anfang Juni - Bayer. Infanteristen vor dem Werk Thiaumont

Aus einem unförmigen Hügel aus Erde und Betontrümmern ragen die Drehachse eines MG-Drehstands und einige dickere Stahlträger heraus. Hier befand sich der Hauptbunker, in den sich die Soldaten flüchteten und unter dessen dicker Betonplatte mit Eisen gepanzerte Räume lagen. Die  daneben liegende zerschmetterte und umgekippte Metallglocke war die Haube des Beobachtungsstands, von dem der Höhenzug Froideterre - Douaumont bewacht werden konnte. Hier haben deutsche Splittergeschosse eine 24cm starke und 7 Tonnen schwere Stahlhaube gesprengt. Der Bunker war ein solider, betonierter, zweigeschossiger Flachbau, der unter dem schweren Beschuss schließlich zusammen mit seinen Verteidigungstruppen unterging.

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