Deutsche Soldatenfriedhöfe im

 

Raum Verdun

 

Deutscher Soldatenfriedhof Montmedy
Deutscher Soldatenfriedhof Montmedy

Im größeren Raum um Verdun (westliches und östliches Maasufer) existieren heute 29 deutsche Friedhöfe mit knapp 75.000 gefallenen Soldaten. Schätzungen gehen von einem Anteil von 12.000 – 15.000 unbekannten Soldaten aus.

Viele stammen bereits aus den ersten Wochen der Kämpfe des ersten Weltkrieges im September 1914, andere wurden erst Jahre nach dem Krieg durch französische Behörden als Sammelfriedhöfe (d.h. Einzelgräber und kleinere Friedhöfe wurden aufgelöst und auf diesen Ruhestätten zusammengelegt) angelegt.

Während der Zeit der deutschen Belagerung kam es anhaltend zu weiteren Bestattungen, so dass die Friedhöfe ständig erweitert wurden.

Die meisten dieser Friedhöfe wurden in unmittelbarer Nähe der Lazarette angelegt. Soldaten, die ihren Verletzungen erlagen, konnten so ohne weiteren Transport direkt vor Ort bestattet werden.

 

Deutscher Soldatenfriedhof Nantillois
Deutscher Soldatenfriedhof Nantillois

Nach dem Krieg übernahm vorerst die französische Regierung die Betreuung der Friedhöfe. Zahlreiche unidentifizierbare Tote, die noch Jahre nach den Kämpfen gefunden wurden, fanden hier ihre letzte Ruhestätte.

Nach der Verabschiedung der Versailler Friedensverträge wurden die oft sehr anschaulich (von Kameraden – Bildhauer, Steinmetze…) gestalteten Grabsteine entfernt und mit schlichten schwarzen – schwarz als Zeichen der Kriegsverursacher und Verlierer - Holzkreuzen ersetzt. Einige der alten Grabsteine wurden erhalten und an die Ränder der Friedhöfe abgestellt. Zum Teil existieren sie heute noch.

Oft kam es hierbei zu Verwechslungen und Nachlässigkeiten bei der Beschriftung (Nachzulesen bei Kurt Fischer/Stephan Klink „Spurensuche bei Verdun“).

In den 30-ger Jahren übernahm der 1919 gegrün-dete „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ die Betreuung, hauptsächlich finanziert durch Spenden und Mitgliedsbeiträge – mit Hilfe vieler Freiwilliger.

Die bis dahin meist sehr schlicht gehaltenen Fried-höfe bekamen ein neues Aussehen, die Holzkreuze wurden durch witterungsbeständige Metallkreuze ersetzt.

Bis heute kümmert sich die Kriegsgräberfürsorge um die Grabanlagen deutscher Soldaten in aller Welt.

 

Deutsche Friedhöfe:

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Aktualisiert:

Literaturtipps:

Das Magazin beinhaltet einen Artikel von Marcus Massing und Stephan Klink über die Panikforts von Verdun



Das große Verdun-Handbuch 

von Stephan Klink


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Ein ganz persönlicherer Tipp:

Seit dem 15.09.13 erhältlich: Sommer in Fleury -  

Ein Roman von

Andreas Gaubatz 

Jan Erhartitsch

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Ein sehr empfehlenswertes Buch meiner guten Bekannten Susanne Dittrich

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"In dem Buch werden die 2013 entdeckten Aufzeichnungen des Autors veröffentlicht, der 1916 vor Verdun in Kriegsgefangenschaft geriet 

Seine detaillierten Einblicke in das Schicksal vieler hunderttausender Kriegsgefangener wurden von S. Janke mit 25 Abbildungen, Karten und Erläuterungen kenntnisreich ergänzt."

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Sehr empfehlenswert:

Das neue Buch von Wim Degrande

Hier erhältlich: 

Argonne 1418.be

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