BEZONVAUX


 

Verdun Bezonvaux
Gedächtniskapelle
Dorfbereich um die Kirche während der deutschen Besetzung - im vordergrund deutsche Gräber. Nach dem Krieg wurden die Toten unter anderem nach Azannes II umgebettet
Dorfbereich um die Kirche während der deutschen Besetzung - im vordergrund deutsche Gräber. Nach dem Krieg wurden die Toten unter anderem nach Azannes II umgebettet

 

Vom 21.2.1916 an, als die deutsche Verdun-Offensive ein-setzte, bis hin zum 11.11.1918 wurde die Land-schaft schwer durch die unzähligen Beschießungen verwüstet. Die in und um Bezonvaux stehenden Bäume wurden von den Granaten bis auf ihre Stümpfe zerfetzt. Nach und nach fielen auch die Häuser der Zerstörung an-heim. Das steigende Ausmaß der Schäden wird insbesondere von Dezember 1916 an augenfällig. Im folgenden Jahr verschwanden schließlich die Häuser und der Baumbestand restlos.

Kirche während des Krieges
Kirche während des Krieges

Am Tag des Waffenstillstands 1918 war das Dorf nur noch ein Trümmerfeld, und dieses verschwand im Laufe der folgenden Jahre mehr und mehr von der Erdoberfläche.  

Heute steht am Platz der ehe- maligen Dorfkirche eine Gedächtnis- kapelle.Von den Häusern sind nur noch Mauerreste und Fundamente erkennbar. Fundstücke des Dorfes wurden an dem Rundweg der ehemaligen Ortschaft platziert und mit Info-Tafeln versehen.

 

Übersichtskarte des ehemaligen Dorfes
Übersichtskarte des ehemaligen Dorfes

 

Bezonvaux ist von Februar 1916 bis Dezember in deutscher Hand. Innerhalb des Gemeindegebietes waren während des Krieges drei verschiedene Eisenbahnlinien in Gebrauch: 1. Eine regionale Linie, die östlich an Bezonvaux verlief und nur teilweise während des Krieges benutzt wurde. 2. 1915 verlegte man auf französischer Seite eine 60cm Schmalspur, die der Versorgung einer 14cm-Marinekanone diente, welche nordwestlich des Dorfes auf der Höhe von La Vauche eingebaut war. 3. Ende Februar 1916 verlegten die deutschen Eroberer weitere 60cm Schmalspurbahnen für die Versorgung aus dem Hinterland. Während der Schlacht mussten die Wagen wegen der Nähe zur Front dann häufig von Pferden oder von Hand weiter in Richtung vorderster Linie gezogen werden

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Aktualisiert:

Literaturtipps:

Das Magazin beinhaltet einen Artikel von Marcus Massing und Stephan Klink über die Panikforts von Verdun



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von Stephan Klink


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Ein Roman von

Andreas Gaubatz 

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"In dem Buch werden die 2013 entdeckten Aufzeichnungen des Autors veröffentlicht, der 1916 vor Verdun in Kriegsgefangenschaft geriet 

Seine detaillierten Einblicke in das Schicksal vieler hunderttausender Kriegsgefangener wurden von S. Janke mit 25 Abbildungen, Karten und Erläuterungen kenntnisreich ergänzt."

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