FLEURY – devant - DOUAUMONT


 

NEUN DÖRFER WURDEN WÄHREND DER KÄMPFE UM VERDUN DEM ERDBODEN GLEICH GEMACHT UND NICHT MEHR AUFGEBAUT. HIERZU ZÄHLEN:

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  • FLEURY-DEVANT-DOUAUMONT
  • BEAUMONT-EN-VERDUNOIS
  • BEZONVAUX
  • CUMIERES-LE MORT HOMME
  • DOUAUMONT
  • HAUMONT-PRES-SAMOGNEUX
  • LOUVEMONT-COTE DU POIVRE
  • ORNES
  • VAUX-DEVANT-DAMLOUP

 

"Die mageren steinigen Äcker der  armseligen Dörfer nördlich um Verdun werden mit Menschenblut gedüngt." 

 

Aus "Verdun - Das große Gericht" von Paul Ettighoffer

 

 

Fleury, eines von neun Dörfern, die während der Schlacht total zerstört wurden und nicht mehr aufgebaut worden sind.

Fleury gilt -wegen seiner strategischen Lage- als am härtesten umkämpftes Dorf. Mehrmals wechselte es die Seiten. Die Zahl der Opfer war hier besonders hoch.

Heute erinnern Tafeln an die Stellen der damaligen Gebäude. Von den Gebäuden selbst sind lediglich Mauerstücke erhalten geblieben. Auch die Namen der damaligen Straßen (und deren Lage) wurden ausgeschildert.

An dem Standort der Dorfkirche erbaute man die kleine Gedächtniskapelle.

 

 

 

 

»Zwischen Fleury und Thiaumont gibt es

 

 keinen Quadratmeter Erde ohne Leichen«

 

 

 

 

Als der Sommer kommt, werden die Zustände für die an der vordersten Front kämpfenden Soldaten immer unerträglicher: Jetzt wird der Durst  schlimmer und schlimmer.  Die Wasserträger kommen durch das starke Artilleriefeuer kaum noch nach vorne durch. Man ist gezwungen, sich nachts unter Lebensgefahr - meist lauern Scharfschützen - an die Bombenrichter zu schleichen und dort seine Feldflaschen mit faulendem, durch Leichen verseuchtes Wasser aufzufüllen.

 

 

Der Verwesungsgeruch ist kaum noch auszuhalten. Überall liegen Leichen oder Leichenteile herum. Versucht man ein Loch zu buddeln, um sich zu verschanzen so dauert es nicht lange und man stößt auf irgendein menschliches Körperteil. Die Franzosen geben Knoblauchzehen an ihre Soldaten aus, die sie sich in die Nasenlöcher stopfen, um den Leichengeruch nicht mehr ertragen zu müssen.

 

 

Die D913 - rechts der Weg zur Gedächtniskapelle von Fleury, am Straßenende das Memorial. Auf der linken Seite verlief der Bahndamm
Die D913 - rechts der Weg zur Gedächtniskapelle von Fleury, am Straßenende das Memorial. Auf der linken Seite verlief der Bahndamm

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Aktualisiert:

Literaturtipps:

Das Magazin beinhaltet einen Artikel von Marcus Massing und Stephan Klink über die Panikforts von Verdun



Das große Verdun-Handbuch 

von Stephan Klink


Hier erhältlich (Bitte anklicken)


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Ein ganz persönlicherer Tipp:

Seit dem 15.09.13 erhältlich: Sommer in Fleury -  

Ein Roman von

Andreas Gaubatz 

Jan Erhartitsch

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Ein sehr empfehlenswertes Buch meiner guten Bekannten Susanne Dittrich

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"In dem Buch werden die 2013 entdeckten Aufzeichnungen des Autors veröffentlicht, der 1916 vor Verdun in Kriegsgefangenschaft geriet 

Seine detaillierten Einblicke in das Schicksal vieler hunderttausender Kriegsgefangener wurden von S. Janke mit 25 Abbildungen, Karten und Erläuterungen kenntnisreich ergänzt."

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Sehr empfehlenswert:

Das neue Buch von Wim Degrande

Hier erhältlich: 

Argonne 1418.be

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